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Extrazelluläre Matrix (ECM)

Aktualisiert am: 22/05/2025

Die extrazelluläre Matrix (ECM) ist ein fundamentales Netzwerk aus Molekülen innerhalb des Bindegewebes, das Zellen umgibt und strukturelle sowie biochemische Unterstützung bietet. Sie besteht aus einer Vielfalt von Proteinen wie Kollagen und Elastin, Glykoproteinen wie Fibronektin und Laminin, sowie Proteoglykanen, die zusammen die physikalische Architektur des Gewebes bilden und entscheidend für zelluläre Prozesse wie Adhäsion, Migration, Differenzierung und Signalübertragung sind. Die spezifische Zusammensetzung und Struktur der ECM in unterschiedlichen Gewebetypen spiegelt deren funktionelle Anforderungen wider: In Knochen sorgen Kollagen und mineralische Ablagerungen für Festigkeit, während in Knorpeln Proteoglykane die Fähigkeit zur Wasserbindung und damit zur Stoßdämpfung erhöhen.

Als integraler Bestandteil des Bindegewebes spielt die ECM eine Schlüsselrolle bei der Wundheilung und der Regeneration von Gewebe, indem sie ein stützendes Gerüst für das Wachstum neuer Zellen bietet. Störungen in ihrer Funktion oder Zusammensetzung können zu Erkrankungen wie Fibrose, Krebs und metastatischer Ausbreitung führen. Die Erforschung der ECM und ihrer Interaktionen mit Zellen liefert wertvolle Einblicke in pathologische Prozesse und trägt zur Entwicklung neuer Therapieansätze bei, unterstreicht die Bedeutung der ECM nicht nur als strukturelles Netzwerk, sondern auch als aktiven Teilnehmer an der Erhaltung der Gewebegesundheit und Gewebefunktion.

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